30
Aug
2006

Der Inhalt meiner Arbeit



(Diplomarbeit-Inhalt (pdf, 15 KB))

TEIL I - EINLEITUNG

Prolog

Auswahl des Themas

Zielsetzung und Fragen

Die Arbeit – ein Überblick



TEIL II - EINFÜHRUNG UND ABGRENZUNG DES THEMAS

Nymphoman, sexsüchtig, pervers, unersättlich oder neosexuell?
  • Nymphomanie

Beziehungswelten und Beziehungsmärkte
  • Spätmoderne Beziehungswelten
  • Sexualität in spätmodernen Beziehungswelten
  • Beziehungsmärkte

Die Singlefrau
  • Das Porträt
  • Die Flugbahn der Autonomie

Swingen
  • Vom ‚Wife swapping’ zum ‚Lifestyle’
  • Swingen in Deutschland


TEIL III – METHODEN

Wahl der Forschungsmethode

Allgemeines zur qualitativen Forschung nach KLEINING
  • Die Regeln
  • Die Prinzipien
  • Die Forschungsstrategien
Wahl des Forschungsinstruments
  • Das narrative Interview
  • Das Tiefeninterview
  • Das ‚Persönliche Gespräch’
Darstellung der Methode: Das Persönliche Gespräch als Weg in der psychologischen Forschung nach LANGER



TEIL IV - DURCHFÜHRUNG

Die Gesprächsteilnehmerinnen

Der Gesprächsverlauf

Die Tonbandaufnahmen

Die Transkription

Begleitende Aktionen

Die Bearbeitung der Gespräche – Die Verdichtungen

Die Autorisierung der Gespräche

Die Gesamtauswertung



TEIL V/A - AUSWERTUNGSPHASE I – DIE GESPRÄCHE

Das Gespräch mit Tine

Das Gespräch mit Anna

Das Gespräch mit Lilly

Das Gespräch mit Cora

Das Gespräch mit Iris

Das Gespräch mit Regina

Das Gespräch mit Sandy

Das Gespräch mit Natalia


TEIL V/B - AUSWERTUNGSPHASE II – ERGEBNISSE



TEIL VI - DISKUSSION

Methoden und Gütekriterien
  • Gültigkeit und Zuverlässigkeit der Aussagen
  • Gültigkeit der Auswertungskategorien
  • Verallgemeinerbarkeit der Ergebnisse

Untersuchungsergebnisse

Mögliche Folgeuntersuchungen


TEIL VII - PERSÖNLICHER RÜCKBLICK



GLOSSAR


LITERATUR



Es geht nun mit dem Prolog los.
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Eine fiktive Gesprächsrunde mit realen Beiträgen

Katja Thimm (Spiegel-Redakteurin)
Im Swingerclub spielt Liebe keine Rolle.

Michel
Houellebecq (Schriftsteller, 48 J.)
Warum auch? Wenn man Lust hat, mit jemandem zu schlafen, möchte man noch lange nicht mit ihm leben. Das möchte man aber, wenn man jemanden liebt (...) Ein Frauenkörper neben mir im Bett, an den ich gewöhnt bin, lindert meine nächtlichen Einsamkeitsängste. Das ist die größte Macht, die Sex hat: Er nimmt einem die existenzielle Angst vor dem Leben. Zärtlichkeit schafft das genauso wie eine Orgie im Swingerclub. (THIMM, 2000)

Wolfgang
Kralicek (Falter-Journalist)
Warum verwechseln so viele Menschen Liebe mit Sex?

Catherine Millet (Schriftstellerin, 54 J.)
Das hat damit zu tun, dass die Sexualität in der Zivilisation seit Urzeiten als etwas Gefährliches, Schlechtes angesehen wird. So hat man der Sexualität eben den Mantel der Liebe umgehängt. Es ist auch heute noch so, dass man glaubt, verliebt zu sein, obwohl es oft nur ein sexueller Impuls ist. Man gibt sich damit selbst eine Entschuldigung. (KRALICEK, 2002)

Gunnar
(Callboy, 24 J.)
Die Frauen, die sich mit mir treffen, behaupten, dass sie nur die körperliche Liebe wollen. Aber das sagen sie nur, weil sie wissen, dass sie von mir gar nichts anderes kriegen können. In Wahrheit wollen sie natürlich mehr. Die Weiber sind irgendwie für diese Puff-Situation nicht geschaffen. Ein Mann kann, glaube ich, vor und nach dem Orgasmus sein Herz „abschalten“ – eine Frau nicht. Und dann bleibt am Ende so ein fader Geschmack im Mund, auch bei mir. Du hast das Gefühl, sie wollte eigentlich doch etwas anderes, als du gegeben hast. (FEUSTEL, 1992)

Lilly (Anwältin, 35 J.)
Wenn ich mit meinem Herz in den Club reingehen würde, dann wäre die Gefahr, mich zu verletzen, sehr, sehr hoch, weil die Wahrscheinlichkeit so gering ist, dass der Mann es will. Ich gehe da mit einem Keuschheitsgürtel um mein Herz rein, versuche es sehr zu trennen. (FAUST, 2005)

Sybille
(Autorin und Kabarettistin, 46 J.)
Und ich muss mir sogar bei einem One-Night-Stand noch vormachen können, ich sei verknallt, sonst geht's nicht. (KÜRTHY, 2002)

Cora (Bilanzbuchhalterin 43 J.)
Viele gehen in den Swingerclub und sagen, sie trennen Sex von Liebe. Ich gehe in den Club, und für mich ist es auch ein Gefühl, ein Ausdruck von Liebe! Das begrenzt sich auf den Zeitraum, aber nicht auf die Intensität. Das ist ohne Erwartung, aber mit dem Gefühl, dass ich jemand angucke und sage: Schön! So ein inneres Umarmen! (FAUST, 2005)

Anna (Mathematikerin, 44 J.)
Ich bin lange gar nicht gegangen, weil ich immer im Hinterkopf hatte, so ‘n Club ist doch irgendwie was Schlechtes, als wäre das so ein Armutszeugnis: Im freien Leben finde ich niemand, der mit mir ins Bett gehen will, also muss ich in den Club, um mich von so armseligen Gestalten vögeln zu lassen. (FAUST, 2005)

Lilly (Anwältin, 35 J.)
Sex im Club ist wie Knöpfe-Drücken. Man drückt bestimmte Knöpfe, damit bestimmte Gefühle entstehen. Und bei mir ist es so, dass der Partner fast egal ist – fast. (FAUST, 2005)

Jana (Kundenbetreuerin, 27 J.)
Ich habe lange versucht, wie ein Mann zu sein: Sex pur zu genießen, aber niemanden wirklich an mich heran zu lassen. Aber das befriedigt mich jetzt, ehrlich gesagt, nicht mehr hundertprozentig. (KÜRTHY, 2002)

Weib (Bloggerin, Mitte Dreißig)
Bei mir ist es die Erkenntnis, die potentielle, die mich lockt. Ich habe festgestellt, dass ich unheimlich viel dabei über mich selbst, meine Werte und den Sinn des Lebens lernen kann, wenn ich Sexualität bewusst erlebe. Die Lust, beziehungsweise Triebbefriedigung ist ein netter Nebeneffekt. (TWODAY.NET, 2005)

Tine (Vermessungstechnikerin, 54 J.)
Ich kann mich da sehr gut gehen lassen. Ich komme rein in den Club, und alles, was draußen ist, ist für mich vergessen. Ich schalte da total ab. Da kann ich ganz allein entscheiden, was ich mache – und wenn ich den ganzen Abend nur am Tresen sitze und ein Glas Wein trinke. (FAUST, 2005)

Natalia
(Laborleiterin, 47 J.)
Es ist irgendwie ein tolles Gefühl, beguckt zu werden, begehrt zu sein – auch von Leuten, die nur mal so gucken. (FAUST, 2005)

Regina (Textildesignerin, 39 J.)
Die Möglichkeit, es in so einem Club zu tun, wo man darf, aber nicht muss, und gucken kann, auch aussuchen – und vor allen Dingen weiß, dass da auch gleichgesinnte Leute sind – man da nicht auf so einer hirnlosen Suche ist, nur weil die Hormone gerade mal wieder verrückt spielen. Das ist ja eher selten, dass man so einen Sexualkontakt auf freier Wildbahn findet. Sex ohne Verpflichtung – kann schon schön sein. (FAUST, 2005)

Iris (Autorin und Lebensberaterin, 49 J.)
Wenn ich das früher gewusst hätte, hätte ich nicht in einer Disco sitzen müssen oder in Bars oder sehnsuchtsvoll schmachtend zu Hause. (FAUST, 2005)

Sandy (Familienpflegerin, 44 J.)
Ich möchte nicht mit sechzig in einem Schaukelstuhl sitzen und mich fragen, was ich eigentlich erlebt habe. Gerade in meinem Beruf sehe ich oft, dass es – zack – zu Ende ist. (FAUST, 2005)

Annie Sprinkle (Autorin, Künstlerin, ehemaliger Pornostar, 50 J.)
Let there be pleasure on earth and let it begin with me. (BROWN et al., 1995)

Diplomarbeit-Prolog (pdf, 15 KB)


KLICK - Worum geht's hier eigentlich?


Für neue Leser:
Sie lasen soeben einen Teil aus meiner Diplomarbeit.
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Wie ich zu dem Thema kam

Verschlungene Pfade führten wundersam konsequent zu einem, auf den ersten Blick, exotisch anmutenden Diplomarbeitsthema.

Erstmalige Berührung mit dem Thema bekam ich schon vor Jahren durch ein außergewöhnlich offenes Gespräch mit einer eher brav wirkenden, alleinerziehenden Mutter, die sich von einem befreundeten Pastor in einen Swingerclub entführen ließ. Sie stand noch ganz unter dem Eindruck dieses Erlebnisses und schilderte mir diesen Besuch als unerwartet berauschendes Abenteuer und als wertvolles Geschenk.

1992 hatte ich Gelegenheit, ANNIE SPRINKLE kennenzulernen.

Annie-Eugene2*
Annie und Eugenie 2002

ANNIE SPRINKLE, einst ELLEN STEINBERG, Tochter einer Lehrerfamilie aus Philadelphia, begann ihre Sex-Karriere in einem Massagesalon, wirkte in knapp 200 Pornofilmen mit, war politisch engagierte Prostituierte in New York, vielmehr ‚Sex Workerin’, später Multimedia-Künstlerin und auf dem Weg zu ihrer nächsten Entwicklungsstufe als ‚Anya’, gewissermaßen als „heilige Hure“. ANNIE SPRINKLE, berühmt als die Frau, die ihre Brüste Walzer tanzen und das Publikum ihren Gebärmuttermund anschauen ließ, lernte ich auf der Bühne, in Workshops und privat als warmherzige Frau kennen. Ich war über ihren unkonventionellen und bisweilen bizarren Zugang zur Sexualität immer wieder erstaunt und irritiert zugleich. Drei Qualitäten stachen mir vor allem ins Auge: Zum einen der unglaubliche Spaß, den ihr Sex als Spiel bereitet, zum anderen ihre neugierige, forschende Haltung, und nicht zuletzt ihre damit verbundene Spiritualität und Liebe. Inzwischen hat sie ihren Abschluss als Doctor of Philosophy (Ph.D.) in ‚Human Sexuality’ am ‚Institute for Advanced Study of Human Sexuality’ in San Francisco gemacht und vor kurzem ihr erstes Buch als Sexexpertin geschrieben.

Zumindest im Nebenfach studierte ich ebenfalls Sexualwissenschaften. Im ersten Seminar ging es um Perversionen und am Rande um die Frage, ob es auch perverse Frauen gäbe. Denn Perversionen galten als „die Domäne des Mannes“ (REICHE, 1986). LOUISE J. KAPLAN (1991) behauptet in ihrem von Sexualforschern nicht unumstrittenen Buch, dass es sie gibt, allerdings überwiegend in desexualisierter Form. Sie stellt jedoch keine eigenen Fallgeschichten dar. Damals schon auf der Suche nach spannenden Forschungsthemen hatte ich kurz den Gedanken, dass das ein interessanter Untersuchungsgegenstand sein könnte, hielt es freilich im selben Augenblick für ausgeschlossen, da ich nicht Medizin, sondern Psychologie studierte.

Weiterhin auf der Suche nach einem möglichen Diplomarbeitsthema traf ich vermehrt auf Frauen, die immer noch nicht „den Mann fürs Leben“ gefunden hatten, obwohl sie attraktiv, kommunikativ und erfolgreich im Beruf waren. Interessiert begann ich einzelne Frauen anzusprechen, und mir ihre Bereitschaft für ein Interview zu sichern. Als jedoch in einem Seminar die qualitative Studie des französischen Soziologen JEAN-CLAUDE KAUFMANN (2002) zu weiblichen Singles vorgestellt wurde, wurde mir bewusst, dass ich auf diesem Gebiet keine Pionierarbeit mehr leisten kann.

Die Lektüre der Romane ‚Elementarteilchen’ und ‚Plattform’ von MICHEL HOUELLEBECQ und des autobiographischen Romans ‚Das sexuelle Leben der Catherine M.’ von CATHERINE MILLET, die laut Buchkritik vom SPIEGEL „einem Roman von HOUELLEBECQ entsprungen sein könnte“, gab mir den letzten Anstoß für das vorliegende Forschungsthema.

Was sind das für Frauen? Eine Frau wie CATHERINE MILLET, eine Intellektuelle, die äußerlich nicht einmal annähernd dem Vamp-Klischee ähnelt und seit ihrer Defloration mit 18 Jahren überwiegend Gruppensex-Erfahrungen hat. ANNIE SPRINKLE, die sich seit frühester Jugend der Erforschung von Sexualität in vielen Variationen, aus verschiedenen Perspektiven widmet. Die eher brave, unauffällige Mutter, die sich Ungewöhnliches traut. Das Thema war geboren. Mich interessieren solche Frauen. Ich möchte auch ungewöhnlichere Formen der Bedürfnisbefriedigung verstehen. Darüber hinaus interessiere ich mich für weibliche Singles. Was scheint da näher zu liegen, als Frauen zu untersuchen, die alleine in Swingerclubs gehen? Denn aus einer Fernsehreportage über einen Hamburger Swingerclub wusste ich inzwischen: Es gibt sie wirklich!

Den Mut dazu gab mir zuletzt auch die Kulturanthropologin DR. CORINNA RÜCKERT bei einer Podiumsdiskussion. CORINNA RÜCKERT hat als Krönung ihrer Dissertation mit dem Titel ‚Frauenpornografie – Pornografie von Frauen für Frauen’ (2000) sogar einen Pornofilm gedreht. Bis dahin dachte ich nicht im Entferntesten daran, dass auch solche Themen als ernstzunehmende Gegenstände im Rahmen einer Diplomarbeit wissenschaftlich untersucht werden könnten.

Natürlich ist der Forschungsgegenstand keine Tabula rasa, und ich war nicht frei von vagen Vorstellungen und Ideen, und trotz liberaler Haltung auch nicht ganz frei von Vorurteilen: Sind das vielleicht Frauen, die vor allem auf ungewöhnliche Praktiken stehen, auf ‚Gangbang’ etwa? Wenn ja, warum? Oder sind es selbstbewusste Frauen, die sich, wenn sie das Bedürfnis nach Berührung und Sex haben, eher einen Callboy engagieren, weil sie keine Lust haben, sich einen One-Night-Stand in der Diskothek oder Bar anzulachen? Sind das Frauen, die Sex und Liebe bewusst oder notgedrungen trennen? Finden sich dort geheimnisvolle, verruchte Vamps oder die „besseren Hälften“ vielleicht geschiedener Swingerpaare, die zu Hause „sorgsam die Teppichfransen kämmen“, im Club aber nach dem Karnevalsprinzip „von Zeit zu Zeit die Sau rauslassen“? (GREINER, DIE ZEIT, 18/2000). Sollte es tatsächlich die sprichwörtliche, erlebnishungrige Nymphomanin geben, die Männer reihenweise verführt, ohne einen Höhepunkt zu erleben? Oder verkehren da Trendsetterinnen? Könnte ein Clubbesuch bald fast so normal sein wie die Eroberung von Fußballstadien und Bodybuilding-Studios?

Sind es Irrwege oder Umwege, Zwischenlösungen oder einfach Lifestyles, die Frauen in Swingerclubs führen? Können diese Frauen Sex und Liebe wirklich genauso gut trennen, wie das Männer anscheinend können? Ist das vielleicht sogar viel ursprünglicher als die Norm, dass Sexualität und Liebe zusammen gehören? Ein Labyrinth von Fragen.

‚Was sind das für Frauen?’ Der ursprüngliche Arbeitstitel kann ganz unterschiedlich gelesen werden. Je nach Betonung klingt er neugierig und ernsthaft interessiert oder geradezu reißerisch und moralinsauer. Damit hätte ich eher provoziert und kaum eventuelle Befürchtungen der Frauen bedacht, die möglicherweise auftauchen, wenn sie sich nach außen zu der Form ihrer sexuellen Bedürfnisbefriedigung bekennen. Es ist nämlich damit zu rechnen, dass der eine oder andere Leser angesichts dieser Erfahrungswelten Befremden empfindet.

Nun hat die Arbeit einen weniger riskanten Titel erhalten, der „falsche“ Assoziationen möglichst ausschließt:

Als Solofrau im Swingerclub
Gespräche über ungewöhnliche Erfahrungswelten


Der Ausdruck ‚Solofrau’ ist in der Swingerszene gängig und wurde deshalb gewählt, weil nicht alle Frauen, die alleine in einen Club gehen, Singles sind.

Diplomarbeit-Einleitung_Auswahl-des-Themas_Fragen-Ziele_Ueberblick (pdf, 40 KB)


* Das Foto ist sogar nach der oben erwähnten Podiumsdiskussion entstanden.


Der nächste Beitrag gibt einen Überblick über den Aufbau der Arbeit und die Fragen, die mich im Vorfeld bewegten.

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Eugenie Faust

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4rx (Gast) - 2017/04/10 15:13
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Lo - 2015/12/04 09:15

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Zuletzt aktualisiert: 2017/04/10 15:13

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