Der verwirrte Professor in uns
Zur Einleitung ein Scherzrätsel aus einer Zeit, in der auf Bahnhöfen noch Personenwaagen standen. Für einen Groschen, oder wie der Schwabe sagt, „für a Zehnerle“ (früher eben) bekam man nach dem Messvorgang ein kleines Kärtchen mit seinem aufgedruckten Gewicht.
Also: Was ist ein verwirrter Professor?
Jemand, der einen Groschen in den Briefkastenschlitz wirft, auf die Bahnhofsuhr schaut und feststellt: “Ach, schon wieder ein Kilo zugenommen!“
Es geht um das Thema Automatismen.
Automatismen entlasten ja unseren Arbeitsspeicher, sind im Ergebnis aber manchmal tückisch. Im günstigsten Fall hat man danach etwas zum Lachen.
Zwei Beispiele:
An meiner Arbeitstelle als Kindermädchen trat eines Morgens die Hausherrin an den Kühlschrank. Offensichtlich war sie noch nicht richtig ausgeschlafen oder sehr in Gedanken, denn sie betätigte mit vorgestrecktem Bein einen unsichtbaren Hebel, öffnete gleichzeitig den Kühlschrank und warf – schwupp - eine zerknüllte Abfalltüte hinen.
Zu Besuch bei meiner Schwester: „Psst, sei mal still, da tropft’s doch irgendwo!" Und richtig, das Geräusch kommt eindeutig von der Spüle her. Der Hahn tropft aber nicht. Komisch. Wir horchen genauer hin. Ahh, es tropft unter der Spüle. Wir sehen nach. Ein riesiger Topf, der in keinem anderen Schrank Platz fand, steht unter dem Syphon. Dieser sitzt etwas schief und leckt. Der Topf ist schon randvoll. Gaaaanz voooorsichtig bugsiert meine Schwester den Riesenpott nach oben und – schwupp – ...
Warum ich das poste?
Eben wollte ich Zucker nachfüllen und habe dabei die halbe Tüte in meinen Kaffeebecher geschüttet.
Also: Was ist ein verwirrter Professor?
Jemand, der einen Groschen in den Briefkastenschlitz wirft, auf die Bahnhofsuhr schaut und feststellt: “Ach, schon wieder ein Kilo zugenommen!“
Es geht um das Thema Automatismen.
Automatismen entlasten ja unseren Arbeitsspeicher, sind im Ergebnis aber manchmal tückisch. Im günstigsten Fall hat man danach etwas zum Lachen.
Zwei Beispiele:
An meiner Arbeitstelle als Kindermädchen trat eines Morgens die Hausherrin an den Kühlschrank. Offensichtlich war sie noch nicht richtig ausgeschlafen oder sehr in Gedanken, denn sie betätigte mit vorgestrecktem Bein einen unsichtbaren Hebel, öffnete gleichzeitig den Kühlschrank und warf – schwupp - eine zerknüllte Abfalltüte hinen.
Zu Besuch bei meiner Schwester: „Psst, sei mal still, da tropft’s doch irgendwo!" Und richtig, das Geräusch kommt eindeutig von der Spüle her. Der Hahn tropft aber nicht. Komisch. Wir horchen genauer hin. Ahh, es tropft unter der Spüle. Wir sehen nach. Ein riesiger Topf, der in keinem anderen Schrank Platz fand, steht unter dem Syphon. Dieser sitzt etwas schief und leckt. Der Topf ist schon randvoll. Gaaaanz voooorsichtig bugsiert meine Schwester den Riesenpott nach oben und – schwupp – ...
Warum ich das poste?
Eben wollte ich Zucker nachfüllen und habe dabei die halbe Tüte in meinen Kaffeebecher geschüttet.
Eugene Faust - 2007/05/07 14:02
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