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Mukono - 2007/05/28 14:40

Irgendwo

las ich mal von den Muttergesellschaften, möglicherweise in Christa Wolfs „Kassandra“, von denen es so gut wie keine Überlieferungen gibt. Vielleicht sind diese auch nur ein Traum von einer friedlichen Welt, und es gab sie gar nicht, die Muttergesellschaften.
Also wenn, dann in der Geschichte der Menschheit vor jeder „männlichen“ Geschichtsschreibung, in der es hauptsächlich um Macht und Kriege geht. Ich bin übrigens der Meinung, dass die heutigen „Emanzen“ nichts mit dieser Muttergesellschaft zu tun haben.
Jedenfalls las ich da, dass jede Horde oder Gruppe als Anführerin eine Frau hatte, die „Große Mutter“ oder so ähnlich. Jeder Mann in der Horde hatte nur Sex mit der Führerin, sie war so eine Art Bienenkönigin, grins.
Mitunter soll es großen Horden gewesen sein, und die Urmutter hatte natürlich enorm viel Sex. Die Väter der Kinder blieben unerkannt, und die Kinder wurden von der Horde erzogen.
In diesem Zusammenhang las ich, dass es der Frau „biologisch angeboren“ wäre, haufenweise Sex zu haben, was ja der Mann gar nicht kann.
Wenn da ein Fünktchen Wahrheit dran ist, wäre ja jede Frau von ihrer Veranlagung aus eine Nymphomanin.
Am besten, wir lösen die bürgerlichen Familienstrukturen auf, lassen unsere Kinder in großen Gemeinschaften aufwachsen mit unbekannten Vätern – und wir hätten Frieden auf der Welt, ha.
Bemerkenswert ist es doch auch, dass die Männer in den Puffs die „unersättliche Nymphomanin“ (grins, eine Tautologie) suchen, möglichst aus der Ukraine „eine heißblütige Stute“ oder so, aber zu Hause die Frauen nicht ihre angeborene Nymphomanie ausleben können, vielleicht, oder mit Ausnahmen. In der Tat gibt es eine Menge Huren, die gern ihre „Arbeit“ machen.
Also, mein Gedanke ist, es gibt nicht die einzelne Nymphomanin, die behandelt werden muss. Es gibt Millionen Nymphomaninnen, die durch männliche Moral unterdrückt werde. Grins, o Gott, wo führt das hin?
Wahrscheinlich meint so manche(r), in eine friedliche Welt...

meint Mukono,

der sich wundert, dass er nicht systematisch kommentieren kann, zwei Abschnitte sind nicht aufrufbar

Eugene Faust - 2007/05/28 15:40

Kurz zum friedlichen Matriarchat

"[...] Entgegen den Vermutungen sind matrilineare Gesellschaften nicht "friedlicher" als patrilineare. Einige Matrigesellschaften zeichnen sich sogar durch eine ausgeprägte Kriegsmentalität aus. [...]"

Zu der von Ihnen angesprochen Unersättlichkeit siehe auch HIER und HIER

Ganz herzlichen Dank für Ihren gründlichen Kommentar, Mukono. Bisher blieb vielen Lesern diese Ebene offensichtlich noch ganz verborgen ;-)
Mukono - 2007/05/28 16:04

aha

da habe ich vorgegriffen. Nein, ich habe Ihnen zu danken, Eugene, jeden Tag einen Abschnitt zu lesen, macht klüger. Zumal mich solche Themen natürlich interessieren. Ich finde es auch schade, dass sich nicht mehr Leser beteiligen bei diesem Abenteuer, Schritt für Schritt mitzulesen, hoffentlich belästige ich Sie nicht mit meinen Laienkommentaren, smile, aber wie ich sie kenne, besitzen sie Geduld und Nachsicht.

lieben Gruß

Mukono

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