Ich bin ja immer noch entsetzt über diese krasse Unterscheidung zwischen Männer und Frauen - und über die offensichtliche Weigerung einiger Wissenschaften, Perversionen als eine Domäne beider Geschlechter zu betrachten - nur weil die subjektve moralische Bewertung hier so heftig unterscheidet. Auch die Zahlen, welche ohne Quellenangaben in diesem Zusammenhang gehandelt werden, halte ich für totalen - man verzeihe mir den Kraftausdruck - Bullshit. Mir selbst sind Frauen persönlich bekannt, die sich zu sehr jungen Männern/Knaben hingezogen fühlen (manche sogar praktizierend, jedoch gerade noch innerhalb gesetzlicher Kriterien dabei bleibend), ich kenne lediglich einen einzigen masochistischen Mann, mindestens jedoch zwei gute Dutzend Frauen, die Phänomene Bullimie und Anorexie sind zwar bei Jungen weitgehend unbekannt, nichts desto trotz aber durchaus verbreitet.
Genauso irritiert mich die unbedingte Verknüpfung der Perversion mit den Begriffen Fetsisch, Zwang und dem Orgasmus - waren hier pure Theoretiker am Luftschlossbasten!? Und das zu Ende des 20./Beginn des 21. Jahrhunderts? *boah*
Dann auch noch die unbedingte Verknüpfung mit einer 'Nervenkrankheit'... wie erklärt sich dann zB die kulturell höchst unterschiedliche alterliche Untergrenze für den Sexualakt - sind also nach deutscher Psychologie ganze Völker, welche den Sex vor dem 14. Lebensjahr billig(t)en, tolerieren, fördern oder gar aktiv mitgestalten kollektiv 'nervenkrank'?
hier geht es doch nicht um die Variationsbreite sexueller Vorlieben, sondern um stark abweichendes Verhalten, das bei mindestens einem Beteiligten (das schließt den Praktizierenden mit ein) Leiden erzeugt oder Schaden anrichtet.
Dies ist ein nichtkommerzielles Privatprojekt. Daher besteht auch keine presserechtliche Relevanz. Kontaktdaten können bei wichtigen Anliegen unter meiner Mail-Adresse erfragt werden
Genauso irritiert mich die unbedingte Verknüpfung der Perversion mit den Begriffen Fetsisch, Zwang und dem Orgasmus - waren hier pure Theoretiker am Luftschlossbasten!? Und das zu Ende des 20./Beginn des 21. Jahrhunderts? *boah*
Dann auch noch die unbedingte Verknüpfung mit einer 'Nervenkrankheit'... wie erklärt sich dann zB die kulturell höchst unterschiedliche alterliche Untergrenze für den Sexualakt - sind also nach deutscher Psychologie ganze Völker, welche den Sex vor dem 14. Lebensjahr billig(t)en, tolerieren, fördern oder gar aktiv mitgestalten kollektiv 'nervenkrank'?
Aber lieber Promisc,
LG
Übrigens dazu Passendes:
Das finde ich auch!