hier habe ich schon einmal kommentiert. Ich habe das verstanden, es geht nicht um Neigungen, sondern um Krankheiten.
Was mir zu kurz kommt, ist die Erwähnung der Tatsache, dass diese Krankheiten eigentlich kaum mit dem Verstand zu bekämpfen sind, geschweige denn, auszulöschen. Da gibt es die Möglichkeit, die gesellschaftliche Toleranz auszudehnen. In den Fünfziger kamen Homosexuelle noch ins Gefängnis, jedenfalls in der DDR. Heute können sie in eheähnlichen Partnerschaften leben und sogar Regierender Bürgermeister von Berlin werden. Es geht also so, wenn man sagt, wenn die Betroffenen gegeneinander einverstanden sind, sollen sie doch ihre „Perversion“ ausleben. Für mich privat ist zum Beispiel gleichgeschlechtlicher Sex, ob weiblich oder männlich immer noch pervers, aber mich zwingt ja keiner. Sadomaso, Rollenspiele und so was gehören inzwischen fast schon zur Normalität, wenn man den Chats im Internet zum Beispiel glauben möchte. Jede Kleinstadt hat heutzutage eine Domina, die ihrem Gewerbe nachgeht.
Sollen sie doch, sage ich mir, so lange ich nicht mitmachen muss. Ich bin auch kein Gesetzgeber. Es wird so viel über die nötige Toleranz geredet. Aber wie sieht es eigentlich mit dem Schutz von Häftlingen vor sexuellen Übergriffen Gleichgeschlechtlicher aus. Ein Tabuthema?
Langzeitehepaare als kleine perverse Ferkel finde ich lustig.
Und da ist aber dann der springende Punkt: das Nichteinverständnis eines der Teilnehmenden an der „Perversion“. Es bleibt eigentlich nur der Missbrauch von Kindern übrig, der strafrechtlich unbedingt verfolgt werden muss. Viele Pädophile führen ja als Argument an, das Kind hätte es auch gewollt! So weit darf die gesellschaftliche Toleranz wohl nie gehen, weil zur Sexualität ein Reifegrad gehört, oder.
Das Problem ist, auch mit meiner Geschichte noch einmal durchdacht: Wo sitzt diese Perversion des Pädophilen? Er kann ja sehr klug sein, er kann sich theoretisch in Sexualkunde auskennen und jeden Sachverständigen täuschen... seine Neigung ist gewissermaßen einprogrammiert. Darf man solche Menschen in die Freiheit entlassen?
Geht man nach der Bildzeitung, wohl eher nicht.
Lieben Gruß
der Tageskommentator
Mukono, der sich wieder einmal bedankt, etwas zum Nachdenken gefunden zu haben
das Kapitel ist für den am Thema Perversion Interssierten etwas kurz geraten, für den Zweck hielt und halte ich es aber nach wie vor ausreichend angerissen.
Und wie Sie sich inzwischen vielleicht schon denken können, haben Sie Teile und Fragen des übernächsten Kapitels schon vorweggenommen. Das gefällt mir, weil es möglicherweise eine gewisse Logik im Aufbau unterstreicht. Merci!
Hinsichtlich des kontrovers diskutierten Themas Pädophilie hatte ich ja schon auf den exzellenten Artikel von Melly hingewiesen.
Vielen Dank für Ihr Engagement, dass sich der ansetzende Staub auf meiner Arbeit wieder etwas verflüchtigt. ;-)
Dies ist ein nichtkommerzielles Privatprojekt. Daher besteht auch keine presserechtliche Relevanz. Kontaktdaten können bei wichtigen Anliegen unter meiner Mail-Adresse erfragt werden
Aha
Was mir zu kurz kommt, ist die Erwähnung der Tatsache, dass diese Krankheiten eigentlich kaum mit dem Verstand zu bekämpfen sind, geschweige denn, auszulöschen. Da gibt es die Möglichkeit, die gesellschaftliche Toleranz auszudehnen. In den Fünfziger kamen Homosexuelle noch ins Gefängnis, jedenfalls in der DDR. Heute können sie in eheähnlichen Partnerschaften leben und sogar Regierender Bürgermeister von Berlin werden. Es geht also so, wenn man sagt, wenn die Betroffenen gegeneinander einverstanden sind, sollen sie doch ihre „Perversion“ ausleben. Für mich privat ist zum Beispiel gleichgeschlechtlicher Sex, ob weiblich oder männlich immer noch pervers, aber mich zwingt ja keiner. Sadomaso, Rollenspiele und so was gehören inzwischen fast schon zur Normalität, wenn man den Chats im Internet zum Beispiel glauben möchte. Jede Kleinstadt hat heutzutage eine Domina, die ihrem Gewerbe nachgeht.
Sollen sie doch, sage ich mir, so lange ich nicht mitmachen muss. Ich bin auch kein Gesetzgeber. Es wird so viel über die nötige Toleranz geredet. Aber wie sieht es eigentlich mit dem Schutz von Häftlingen vor sexuellen Übergriffen Gleichgeschlechtlicher aus. Ein Tabuthema?
Langzeitehepaare als kleine perverse Ferkel finde ich lustig.
Und da ist aber dann der springende Punkt: das Nichteinverständnis eines der Teilnehmenden an der „Perversion“. Es bleibt eigentlich nur der Missbrauch von Kindern übrig, der strafrechtlich unbedingt verfolgt werden muss. Viele Pädophile führen ja als Argument an, das Kind hätte es auch gewollt! So weit darf die gesellschaftliche Toleranz wohl nie gehen, weil zur Sexualität ein Reifegrad gehört, oder.
Das Problem ist, auch mit meiner Geschichte noch einmal durchdacht: Wo sitzt diese Perversion des Pädophilen? Er kann ja sehr klug sein, er kann sich theoretisch in Sexualkunde auskennen und jeden Sachverständigen täuschen... seine Neigung ist gewissermaßen einprogrammiert. Darf man solche Menschen in die Freiheit entlassen?
Geht man nach der Bildzeitung, wohl eher nicht.
Lieben Gruß
der Tageskommentator
Mukono, der sich wieder einmal bedankt, etwas zum Nachdenken gefunden zu haben
Dear daily Mukono,
Und wie Sie sich inzwischen vielleicht schon denken können, haben Sie Teile und Fragen des übernächsten Kapitels schon vorweggenommen. Das gefällt mir, weil es möglicherweise eine gewisse Logik im Aufbau unterstreicht. Merci!
Hinsichtlich des kontrovers diskutierten Themas Pädophilie hatte ich ja schon auf den exzellenten Artikel von Melly hingewiesen.
Vielen Dank für Ihr Engagement, dass sich der ansetzende Staub auf meiner Arbeit wieder etwas verflüchtigt. ;-)
Eugene