13
Sep
2006

Beziehungswelten und Beziehungsmärkte

Die Ausführungen in diesem Kapitel sollen einen Blick auf heutige Beziehungen und Marktmechanismen ermöglichen und die „Entstehung“ von alleinstehenden Frauen und alleinerziehenden Müttern aus dieser Perspektive nachvollziehbar machen. Ebenso wird das heutige Sexualleben hinsichtlich der ausgeübten Praktiken und das Thema Singlesex anhand einer neuen Trendstudie angesprochen.

Spätmoderne Beziehungswelten

Unsere Beziehungswelten haben sich in wenigen Jahrzehnten enorm verändert. Heute wird seltener geheiratet, und wenn, dann erst später. Das Erstheiratsalter ist stark angestiegen. Unter den 25- bis 44-jährigen frisch Verheirateten stieg das Durchschnittsalter auf 33,7 Jahre bei den Männern und auf 32,7 Jahre bei den Frauen. (STATISTISCHES BUNDESAMT, 2005, S.19) Neben der Ehe etablieren sich verschiedene Formen nichtehelicher Beziehungen. Besonders ausgeprägt ist die Entwicklung bei den Lebensgemeinschaften: Von 1996 bis 2004 hat sich ihre Zahl um 34% erhöht. Trotzdem ist ihr Anteil an allen Paaren in Deutschland laut Mikrozensus 2004 noch nicht hoch. Nur jedes zehnte Paar lebt in einer nicht ehelichen Lebensgemeinschaft. Der Anteil an gleichgeschlechtlichen Lebensgemeinschaften ist ebenfalls gestiegen, dennoch verhältnismäßig wenig verbreitet. Besonders deutlich waren die Rückgänge an Eheschließungen unter den 25- bis 44-Jährigen. In dieser Altersgruppe ging der Anteil seit 1991 bei Männern um weitere 13% auf 50% zurück, bei Frauen um 12% auf 60%. (S.18) Scheidungen sind noch häufiger geworden und finden immer früher statt. Trennungen führen auch dazu, dass immer mehr Kinder bei nur einem Elternteil, im Verhältnis 6:1 bei der Mutter aufwachsen. 2004 waren bereits 20% aller Eltern-Kind-Gemeinschaften alleinerziehend. (S.22) Die Institution Ehe hat ihr Monopol verloren, Beziehungen und Familien zu definieren und Sexualität zu legitimieren. (SCHMIDT, 2004, S.27)

Dieser Wandel von Beziehungen und Familien verändert, wie bereits erwähnt, die Gesellschaft einschneidender als die sexuelle Revolution der 68er, in der vor allem die verstaubte Sexualmoral hinweggefegt wurde und einschneidender als die Revolution der 80er, die durch die Frauenbewegung eingeleitet, selbstbestimmte, friedliche und herrschaftsfreie Sexualität thematisierte. SCHMIDT spricht nun von der dritten Phase der sexuellen Revolution: Freigesetzt von wirtschaftlichen Zwängen, traditionellen Geschlechterrollen und Arbeitsteilung ist Intimität und Emotionalität noch wichtiger geworden.

Beziehung pur
„Die reine Beziehung“ (nach ANTONY GIDDENS, 1994) zwischen gleichberechtigten Partnern in Freiheit und ohne gegenseitige Abhängigkeiten im Sinne von „Beziehung pur“ wird zur neuen, nur um ihrer selbst willen eingegangenen Beziehungsform mit hoher emotionaler Qualität. Sie besteht nur so lange, wie beide Partner sich darin wohl fühlen. Das macht Beziehungen natürlich instabil, denn die Ansprüche sind hoch. Beide müssen vielfältige Talente entwickeln, um die ständige “aktive und reziproke emotionale und kommunikative ‚Arbeit’“ in einer „durch und durch“ psychologisierten intensiven Beziehung zu leisten. (SCHMIDT, 2004, S.29) BECK spricht 1990 schon von der „Beziehungsarbeit im Dauerdialog“ und der „Tyrannei der Authentizität“. (S.123) Diese komplexe und nicht von Rollen gesteuerte Beziehungsform fällt Männern bekanntlich schwerer als Frauen, und es ist daher nicht verwunderlich, dass Frauen häufiger die Initiative zur Trennung ergreifen. Die Folge sind serielle Beziehungen, die mit seriellen Singlephasen abwechseln.

Neue Studienergebnisse

Das zeigt die neueste Studie des Instituts für Sexualforschung am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf. (SCHMIDT et al., 2003) Für ‚Beziehungsbiografien im sozialen Wandel’ wurden im Jahr 2002 776 Männer und Frauen aus Hamburg und Leipzig, die der Generation der 30-Jährigen, 45-Jährigen und 60-Jährigen angehören, ausführlich interviewt. Es ging dabei nicht um Ergebnisse, die repräsentativ für die gesamte Bundesrepublik sind. Die Untersucher unter der Leitung von GUNTER SCHMIDT konzentrierten sich auf die urbane Bevölkerung, da diese als Trendsetter gilt und langfristig Rückschlüsse auf Entwicklungen auch in ländlichen Gebieten zulässt. Die Städte Hamburg und Leipzig wurden ausgewählt, um einen Ost-West-Vergleich zu ermöglichen.

Serielle Monogamie und hohe Ideale

Die Leipziger wandten sich laut Studie erst später und nicht so drastisch von der Ehe ab. Und in Hamburg gibt es mehr 30-jährige Singles als in Leipzig. 30-Jährige haben mehr und kürzere Beziehungen und leben zwischendurch immer wieder als Single. Sie können jetzt schon auf mehr Beziehungen zurückblicken als die 60-Jährigen, das heißt sie haben mehr und kürzere feste Beziehungen, leben also in besagter "serieller Monogamie". Trotzdem ist der Wunsch, dauerhaft mit einem Partner zusammen bleiben zu wollen, auch bei den Jüngeren ungebrochen. Doch mit dem Wunsch nach Beständigkeit konkurrieren die erwähnten Ansprüche an eine Beziehung.

Hedonistische Individualisten oder „Nebenprodukte“ der seriellen Monogamie?
Der Anteil dauerhaft „Beziehungsferner“, die lange Phasen als Single leben, für die das Single-Dasein eine Art Lebensstil und nicht eine reine Übergangsphase darstellt, ist über die drei untersuchten Generationen nicht angestiegen. (DEKKER & MATTHIESEN, 2004, S.50) Dagegen prognostizierte ULRICH BECK (1991), der den Individualisierungsbegriff in den 80er Jahren in die Debatte um gesellschaftliche Modernisierungsprozesse einführte, einen Anstieg der Einpersonenhaushalte in Großstädten auf 70%, als Ausdruck der weiter zunehmenden Individualisierung. Heute stagnieren die Zahlen eher. In den „single-reichen“ Metropolen Berlin und Hamburg liegt der Anteil bei 50%. (STATISTISCHES BUNDESAMT, 2005) Individualisierung reformiert auch Beziehungen und Beziehungsformen, und nur wenige hedonistische und selbstverwirklichungsorientierte Singles leben ganz bewusst ohne Partner. „Die Zunahme von Singles ist also tatsächlich nicht als Durchsetzung eines eigenen, beziehungsfernen Lebensstils zu werten, sondern als Ergebnis der großen Beziehungsfluktuation.“ (DEKKER & MATTHIESEN, ebd.)

Trennungen und Singlephasen

Die 776 Männer und Frauen berichteten über 2585 Beziehungen und 1422 Singlephasen im Laufe ihres Lebens. Das Kriterium für eine Beziehung war das Selbstverständnis der Partner, nicht das Zusammenleben, wie es beim Statistischen Bundesamt definiert ist. Nur 23% aller festen Beziehungen waren ehelich. Sie dauerten zwischen wenigen Monaten und 45 Jahren. Etwa 30% der knapp 2000 erlebten Trennungen führten übergangslos in eine neue feste Beziehung, 70% in eine kürzere oder längere Singlephase. Die Singlephasen variierten zwischen wenigen Monaten und 25 Jahren. Ein übergangsloser Neubeginn ist bei den 30-Jährigen etwas seltener als bei den 60-Jährigen und bei den Hamburgern etwas seltener als bei den Leipzigern. Da das moderne Muster der „seriellen Beziehungen“ bei den Hamburgern und den Jüngeren besonders verbreitet ist, schließen die Untersucher, dass dieses Muster die Bereitschaft erhöht, sich auch dann zu trennen, wenn nicht gleich wieder in einer neuen Beziehung Sicherheit gefunden wird. In allen Altersgruppen ergreifen Frauen häufiger die Initiative sich zu trennen: ca. 50% zu 33%. Bei 17% aller Trennungen ging die Initiative von beiden aus. (SCHMIDT et al., 2003, S.24)


Sexualität in spätmodernen Beziehungswelten


In festen Beziehungen bleibt sexuelle Untreue sporadisch. Nur jeder hundertste Geschlechtsverkehr findet außerhalb einer Beziehung statt. Auch Jüngere haben vor allem innerhalb der eigenen Beziehung Sex. Eine Ausnahme bilden homosexuelle Männer, die Sex auch häufiger außerhalb einer festen Bindung erleben. Insgesamt, sagt SCHMIDT, ist die Sexualität "im Griff fester Beziehungen", und das muss nicht unbedingt besonders viel Sex sein. Mehr als ein Drittel der 30-Jährigen in Zweierbeziehungen hat nur ein- bis dreimal im Monat oder nicht einmal monatlich Sex mit dem Partner. Laut Studie fanden nur 5% „aller Geschlechtsverkehre“ bei Singles satt, obwohl diese 25% der Befragten ausmachten. (2004, S.32)

Das Märchen vom wilden Sexualleben der Singles

Das viel zitierte lockere Singleleben mit zahlreichen Liebesabenteuern und Sex nach Lust und Laune entpuppt sich offensichtlich als Mythos. Singles aller Alterstufen führen laut SCHMIDT ein eher „karges Sexualleben“. (2004, S.31) Für die meisten Jüngeren ist die Zeit als Single nur eine Zwischenphase bis zur nächsten Beziehung. Hedonistische Singles mit vielen wechselnden Sexualpartnern sind vergleichsweise eine Minderheit. Wenn man einen Single, der im letzten Jahr fünf und mehr Sexpartner hatte und mindestens einen Geschlechtsverkehr in den letzten vier Wochen, als hedonistisch bezeichnet, gehören 4% aller Singles in diese Kategorie. Die meisten finden sich bei den 30-Jährigen; bei Frauen und Männern gleich häufig. (SCHMIDT et al., 2003, S.28)

Sexualpraktiken
Nach Sexualpraktiken wurde ebenfalls gefragt. Oralsex bei den 30-Jährigen gehört zum üblichen Repertoire, und Selbstbefriedigung wird vor allem von den Jüngeren zunehmend als eigenständige Form der Sexualität verstanden, die neben der Partnersexualität "in friedlicher Koexistenz" praktiziert wird. Sexualität hat sich laut SCHMIDT (2004) entdramatisiert. Sie wandelte sich vom mythenbeladenen, wilden Zusammenprall der Triebe zu einer nutzbaren "Ressource". Was die Partner sexuell miteinander tun, wird jetzt "ausgehandelt". (S.10) Bei den etwas ausgefalleneren Sexualpraktiken widersprechen die gefundenen Daten dem Bild, das die Medien gerne verbreiten. „Sex mit Mehreren oder im Swingerclub, Partnertausch, SM, Leder oder die Kleidung des anderen Geschlechts beim Sex tragen, werden nur von einer winzigen Minderheit (1% bis 3%) gelegentlich praktiziert.“ (SCHMIDT et al., 2003, S.19) Deutlich häufiger ist dagegen das Experimentieren mit Reizwäsche, Sex in der Öffentlichkeit, gemeinsamem Pornofilmkonsum, einem Dildo oder Kunstpenis oder harmlosen Fesselspielen. 30-Jährige sind experimentierfreudiger, vor allem als die 60-Jährigen. Männer und Frauen berichten etwa gleich häufig über diese Erfahrungen. Wenn man einmal davon absieht, dass die Leipziger eine größere Vorliebe für Reizwäsche haben, unterscheiden sich Ost und West nur geringfügig

Nachfolgende Tabellen zeigen die sexuellen Praktiken (in Prozent der Befragten), die a) jemals und b) im vergangenen Jahr zum Einsatz kamen. (aus SCHMIDT et al., 2003)

Tab2


Beziehungsmärkte

Obwohl sich die ‚romantischen Liebe’, als Prinzip der Partnerfindung gegenüber ökonomischen Erwägungen in der Moderne weitgehend durchgesetzt hat, ist es auch heute noch eine Frage von Angebot und Nachfrage, ob man einen Partner findet. (HRADIL, 1995, S.80)

Einpersonenhaushalte
17% der Gesamtbevölkerung gelten laut Mikrozensus 2004 in Deutschland als allein lebend. Dabei ist für die Statistik das entscheidende Kriterium, ob eine Person für sich allein wirtschaftet. Diese Zahl sagt also nichts darüber aus, wie viele Personen in Einpersonenhaushalten auch tatsächlich ohne Partner oder Kinder sind. Zu den Einpersonenhaushalten zählen beispielsweise auch Paare mit getrennten Wohnungen ("Living apart together"); unverheiratet zusammenlebende Paare, die getrennt wirtschaften; Verheiratete, die aus beruflichen Gründen einen Zweitwohnsitz unterhalten (Commuter Ehe); Alleinerziehende, deren Kinder nur zeitweise im eigenen Haushalt leben; und alle Bewohner von Wohngemeinschaften, die voneinander unabhängig wirtschaften.

Geschlechterverhältnisse
Frauen zwischen 25 bis 54 Jahren lebten wesentlich seltener allein, als Männer in vergleichbarem Alter. (STATISTISCHES BUNDESAMT, 2005, S.24) Männer und Frauen, die sich im frühen oder mittleren Erwachsenenalter trennen, unterscheiden sich nicht in der Dauer, die sie allein bleiben. Frauen, die sich nach dem 45. Lebensjahr trennen, nehmen laut der Hamburger Beziehungsstudie allerdings eine ausgeprägte Sonderrolle ein. Mehr als die Hälfte von ihnen lebt auch fünf Jahre nach der Trennung noch allein. Entweder ist ihre Bereitschaft besonders gering, sich wieder zu binden, oder es ist für sie besonders schwierig, einen geeigneten Partner zu finden. Bei den 60-Jährigen leben in beiden Städten doppelt so viele Frauen wie Männer alleine (29%:14%). (SCHMIDT et al., 2003, S.24) Bundesweit ist das Verhältnis ähnlich, beziehungsweise steigt der Anteil allein lebender Frauen mit zunehmendem Alter rasch und stark an.

Abb2

Dies hat mehrere Gründe: Die Frauen sind häufiger verwitwet, da sie eher ältere Partner mit geringerer Lebenserwartung haben. Männer haben es offenbar leichter, nach Verwitwung oder Trennung eine neue Partnerin zu finden, da höhere Altergruppen ihres Geschlechts auf dem Beziehungsmarkt knapp sind und sie zudem häufiger jüngere Partnerinnen wählen, beziehungsweise wählen können. Außerdem können Frauen dieser Altersgruppe ohne Beziehung besser zurechtkommen als Männer, und das Singledasein stellt für sie in diesem Alter häufiger eine akzeptable Alternative zu Beziehung und Ehe dar. (SCHMIDT et al., 2003, S.24-25)

Generell wächst für Frauen durch Bildung und Erwerbsleben die Unabhängigkeit von einem potenziellen Ehemann. Vor allem großstädtische Milieus mit ihrer geringeren sozialen Kontrolle werden überproportional von Singles besiedelt. Dort wachsen wiederum die Einflüsse, die immer mehr Menschen dazu bewegen, alleine zu leben. (HRADIL, 1995, S.79)

Obwohl das Verhältnis von Singlefrauen zu Singlemännern im heiratsfähigen Alter deutlich zugunsten der Frauen ausfällt, wird das Singledasein gerade von Frauen stark thematisiert und problematisiert. 1992 kamen, zusätzlich bedingt durch ungleiche Geschlechterproportionen der Jahrgänge, auf 100 ledige Frauen zwischen dem 30. und 40. Lebensjahr sogar 185 ledige Männer. (STATISTISCHES BUNDESAMT zitiert nach HRADIL, 1995, S.75) Das spricht auf den ersten Blick für ein relativ großes Angebot, aber vielleicht auch von ganz unterschiedlichen Ansprüchen und einer Kluft zwischen den Geschlechtern. Auch die Beliebtheit von alleinstehenden Filmheldinnen wie ‚Bridget Jones’* und den Protagonistinnen der Fernsehserien ‚Ally McBeal’* und ‚Sex and the City’*, bilden das starke Interesse an dem Thema ‚weibliche Singles’ ab.

Die ‚Harvard-Yale-Heiratsstudie’
Mitte der 80er Jahre schockierte in den USA die ‚Harvard-Yale-Heiratsstudie’. Forscher kamen zu dem Schluss, dass viele Frauen, die alles zu haben scheinen, wie gutes Aussehen, gute Jobs, höhere Bildungsabschlüsse und hohes Einkommen, nie einen Mann haben werden. Frauen mit College-Bildung, so hieß es in der ziemlich reißerisch interpretierten Veröffentlichung der Newsweek: ‚Too late for Prince Charming?’ (1986), bleibe mit 35 Jahren nur noch eine fünfprozentige Chance zu heiraten. Und für eine 40jährige unverheiratete Karrierefrau sei die statistische Aussicht, von einem Terroristen erschossen zu werden, größer, als einen Ehemann abzukriegen. (SALHOLZ, 1986, S.55)

Der Artikel geistert heute noch immer wieder einmal durch die Presse. Was ihn und ähnliche Artikel unzeitgemäß macht, ist die Annahme, dass es für das Glück eines Menschen zu einer Heirat kommen muss. Man wertet den Single zwar nicht offen ab, aber der Gedanke, dass das Paar das Eigentliche sei, hält laut EVA JAEGGI (1992) „immer noch in einem Winkel unseres Bewusstseins Wache.“ Auch JEAN-CLAUDE KAUFMANN (2002), auf dessen Studie ich im nächsten Beitrag eingehen werde, umschreibt dieses Phänomen mit dem „erhobenen Zeigefinger“, der diese Norm der Paarbeziehung in Gesten der Umwelt und in den Konflikten aufzeigt, unter denen vor allem Singlefrauen zu leiden haben. (S.44 ff.)

Schwierigkeitsfaktoren
Das mehr oder weniger ungewollte Singleleben hat Gründe. Folgende Faktoren erschweren vor allem das Finden eines geeigneten Kandidaten. Der Altersunterschied zwischen Männern und Frauen in einer Beziehung liegt nach wie vor konstant bei etwa zwei Jahren und steigt noch bei zunehmendem Alter des Mannes an. Das heißt, die Zahl der infrage kommenden Männer ist nach der Realisierung einer Karriere kleiner geworden. Genauso konstant ist der Unterschied im soziokulturellen Niveau. Doch je mehr sich die Singlefrauen auf ihren Beruf einlassen, desto erfolgreicher werden sie. Es wird also immer schwerer einen angemessenen Partner zu finden, denn Singlemänner befinden sich eher unten auf der sozialen Leiter. (HRADIL, 1995, S.30)

Eine Journalistin äußerte sich kürzlich zur gegenwärtigen Mediendiskussion um Akademikerinnen, die schwanger werden sollten, damit „die Richtigen“ Nachwuchs bekommen. Sie stellt fest, dass das Problem weniger die Frauen seien, als „Frauen in Kombination mit Männern, kurz: unmodernes Paarungsverhalten. (...) Der qualifizierte deutsche Mann kann zwar eine Partnerin auf gleicher Augenhöhe heiraten – nimmt aber gerne die Sekretärin. (...) Wer Arzt ist, lernt ja so viele Krankenschwestern kennen. Für Ärztinnen aber kommt ein Pfleger gar nicht infrage, es sei denn, sie wollen sich als sexuell bedürftig lächerlich machen. Es gibt für die Akademikerin zu wenige Männer. Solche, die das Leben auf einer Augenhöhe verhandeln.“ (MAYER, DIE ZEIT, 11/2005)

kabarettistisches Zusatzmaterial:


Diplomarbeit-Beziehungswelten_Beziehungsmaerkte (pdf, 57 KB)

Der nächste Beitrag widmet sich dann der Singlefrau.


Für neue Leser:
Sie lasen soeben einen Teil aus meiner Diplomarbeit.
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steppenhund - 2006/09/13 12:10

Ich war sehr glücklich mit einer Frau, die mit mir das Leben auf einer Augenhöhe verhandelte. Zur Zeit habilitiert sie sich gerade in London.
Doch der Altersunterschiede und die Lebensumstände haben uns schließlich doch getrennt. Sie war auch eine der wenigen Personen, die vermutlich intelligenter war als ich, selbst wenn die sogenannte Intelligenz einen bei den Boshaftigkeiten des Lebens nicht immer helfen kann.
Tja, Jodie Foster habe ich auch bewundert.
-
Ich erfreue mich an den Sätzen dieser Einträge.

Eugene Faust - 2006/09/13 14:34

Lieber Steppenhund,

vielen Dank für Ihre Reaktion auf meine Einträge. Damit aber kein Missverständnis aufkommt, nicht alle Sätze sind von mir - gerade die schönsten nicht. Das letzte Zitat mit der "Augenhöhe" stammt von SUSANNE MAYER. (2005). Familienkrach – Kinderlose Akademiker, eine Analyse. DIE ZEIT. 11/2005 Hamburg. Zeitverlag.
steppenhund - 2006/09/13 15:17

Ja, ich weiß schon, dass da viel zitiert wird, das gefällt mir auch gut. Die Kunst besteht ja darin, wie man aus dem, was schon gedacht wurde, Neues zusammensetzt und in eine größere Struktur bringt. Ich bin gewohnt, wissenschaftliche Texte zu lesen und es ist immer interessant, wie bestimmte Inhalte verwertet werden.
nobilitatis (Gast) - 2007/06/01 14:29

Frauenprobleme

Wenn man es genau liest, ist das Problematische doch wieder auf weibliches Anspruchsdenken zurückzuführen. Das Selbstwertgefühl leidet, wenn man zum Partner nicht "aufschauen" kann. Gleichzeitig will man aber selbst die Spitze der Karriereleiter erobern. Die Luft für die Partnerwahl wird da dünn. Und dann haben diese Männer noch nicht einmal diesen Dünkel, sondern heiraten die weniger gebildeten, aber durch positives Sozialverhalten auffallenden, gar jüngeren Frauen?
Hier hat die Emanzipation versagt. Frauen, emanzipiert euch von euren eigenen dünkelhaften Anschauungen! Dann klappts auch mit dem Glück.

Eugene Faust - 2007/06/01 15:31

Mir scheint, Herr Nobilitatis,

das sehen Sie etwas subjektiv. Auch beim abermaligen Genau-Lesen komme ich nicht zu diesem Schluss, was aber nicht heißt, dass ich Ihre persönlichen Erfahrungen einfach so vom Tisch fegen will. Es geht mir hier ja um größere gesellschaftliche Strömungen und nicht um die Variationsbreite der Motive in der Partnerwahl, auch nicht um die Fragestellung, ob beispielsweise Akademikerinnen sozial weniger kompetent sind, wovon man heute im Übrigen nicht mehr ausgeht, im Gegenteil. --> HIER

Aber recht herzlichen Dank für Ihren Kommentar hier unten.
NeonWilderness - 2007/06/01 16:17

Lokaltermin

Ganz recht! Ich bin auch dagegen, das theoretisch hin und her zu diskutieren. Wäre es nicht viel praktischer, wenn wir (also vielleicht Mokuno, ich und Sie) uns diese komplexe Materie gemeinsam im Wege eines Lokaltermines im Swingertreff "Why Not" e.V. (Hamburg) erarbeiten? Oder denke ich da zu pragmatisch!?

Neon!
Eugene Faust - 2007/06/01 16:50

Also ich weiß nicht, Neon

ob wir in solch einem Umfeld wichtige Erkenntnisse zum obigen Thema Beziehungsmärkte bekämen. Außerdem, ich wiederhole mich da gerne, bin ich ja keine Swingerin und inzwischen auch der Ansicht, dass Sex im Allgemeinen überbewertet wird, ganz zu schweigen von meinem Hang zu Monogamie und unerschütterlicher Treue. Mit dem Herrn Mukono würde ich lieber ein Bier zischen und viel lachen und auch ein bisschen weinen. Wenn Sie da auch mitmachen wollen, von mir aus gerne. Aber ich will Herrn Mukono da nicht vorgreifen. ;-)
NeonWilderness - 2007/06/01 17:24

Also ich bin ja so froh, dass wir da ganz ähnlich denken. Ich bin auch unerschütterlicher Bigamist und habe einen Hang zu Herrn Mukono! Ich glaube, tief in meinem Innern bin ich auch vollkommen asexuell, obwohl sich diese Überzeugung konkret noch nicht sonderlich Bahn gebrochen hat. Aber das kommt bestimmt noch!

OK, dann werde ich mir mit Herrn Mukono einen zischen und dann werden wir uns durch die dicken, alten Swingerinnen des "Why Not e.V." wühlen (oder wie man das nennt). Glauben Sie aber nicht, dass wir Ihnen anschließend für ein wissenschaftliches Gespräch zur Verfügung stehen! Wir sind nämlich stille Genießer und wissen, was sich gehört!

Neon! ;)
Eugene Faust - 2007/06/01 17:30

Wie kommen Sie denn darauf?

Ich bin so froh, dass dieses Baby in trockenen Tüchern ist und Ruhe gibt. Ich werde mir sicherlich kein zweites mehr anschaffen. Obwohl...

Also die männliche Sicht deser Welt könnte mich schon interessieren - nur gibts eben echt Wichtigeres in meinem Leben.

Schön, Sie wieder als Gast zu haben, lieber Neon.
Eugene Faust - 2007/06/01 17:37

Why not?

Also ich war da gerade mal kurz. Finden Sie die SM-Ecke im Eingangsbereich nicht auch allerliebst? Da drin würd isch Sie so rischdisch gern erniedrischen! Weiter kam ich leider nicht, denn von dieser Schrebergärtnerästhetik kriege ich immer ganz fiese Pickel.

*knallt mit der Peitsche*
NeonWilderness - 2007/06/01 17:54

*lol* Also ich entziehe mich ja nur ungern Ihren spontanen Zuwendungen, aber da haben Sie mich wirklich auf die völlig falsche Seite bugsiert. Naja, ist immer 'ne 50:50 Chance! ;)

Übrigens war meine Clubwahl wohl nicht so toll: Wenn man nach "why not ev hamburg" googelt, bekommt man auch "Schädel-Hirnpatienten in Not e.V." angezeigt. Ich rätsele noch, ob das eine geheime Nachricht meines asexuellen Innern an meine Prostata ist. You never know...
Eugene Faust - 2007/06/01 18:06

Überwiegend Notleidende dort.

(in den Suchergebnissen) Also so verkehrt war mein Impuls doch gar nicht!?

Von welchen Seiten sprechen Sie eigentlich? Meinten Sie nicht viel eher OBEN und UNTEN?
NeonWilderness - 2007/06/01 19:00

Top vs. Bottom

Das kommt wiederum darauf an, wie Sie oben und unten verstehen. Wenn man Top und Bottom nicht unbedingt physisch übersetzt, kommt man einer möglichen Deutung schon sehr viel näher. Ein "weites Feld", würde Fontane jetzt sagen.

So, und jetzt geben Sie mal die Peitsche her bevor Sie sich noch aus Versehen verletzen. *g
Eugene Faust - 2007/06/01 19:19

fang mich doch, da bin ich doch...

...nananananaaanaaa!



ok, ich hänge sie wieder hin.
NeonWilderness - 2007/06/01 19:43

*g* Besser ist das!

Wünsche noch einen schönen Abend! ;)
Eugene Faust - 2007/06/01 19:46

Jau tschö!

Mukono (Gast) - 2007/06/02 14:34

grins, zur sache

Das Thema ist so vielschichtig, dass es einfach hier zu kurz kommt. Außerdem gilt natürlich „Statistik ist Lüge“. Also für jeden Einzelfall gar nicht anwendbar.
Hier zeigen sie so etwas wie schwarzen Humor:

„Wenn man einen Single, der im letzten Jahr fünf und mehr Sexpartner hatte und mindestens einen Geschlechtsverkehr in den letzten vier Wochen, als hedonistisch bezeichnet, gehören 4% aller Singles in diese Kategorie“

grins, mindestens einen Geschlechtsverkehr in vier Wochen, dann ist man hedonistisch.

Ansonsten habe ich heute gar keine Zeit für einen längeren Kommentar, aber hier wird ja wenigstens schon fleißig diskutiert, smile, da muss ich mich nicht so sorgen.

Mir fiel aber ein, dass ich vor einigen Wochen eine Erzählung zu diesem Thema geschrieben habe, ja, ich weiß, wieder Kino, ich verlinke mal und grüße ganz lieb

Mukono

http://herbsforum.plusboard.de/mutter-t378.html

Eugene Faust - 2007/06/02 16:28

den Schwarzen Humor

hatte der von mir sehr verehrte Hamburger Sexualwissenschaftler Gunter Schmidt, der sicherlich seine Freude daran hatte, in die damals etwas hysterische Diskussion um egoistische, beziehungsferne und promiske Singles ein paar statistische (jaja...) Ergebnisse zu werfen, die gegenüber lutherischen Vorgaben (in der Woche zwier...) geradezu lächerlich sind.

Ich oute mich jetzt mal als kleiner Statistikfan, will aber betonen, dass man in dieser Hinsicht in einem Psychologiestudium sehr gut ausgebildet wird und zumindest lernt, Statistiken zu lesen, da man auch ihre Schwächen kennt.

Ich hoffe es spricht wiederum für mich, dass ich keine quantitative Arbeit sondern eine qualitative abgeliefert habe, denn „wenn sie einen Gegenstand erklärt, so hilft eine Quantifizierung nicht; erklärt sie ihn nicht, so kann quantitative Forschung den Fehler auch nicht ausgleichen. Qualitative Analysen können also ohne Quantifizierung auskommen. Das Umgekehrte ist nicht der Fall. Die quantitative Forschung braucht die Vorstufe der qualitativen, ohne die sie Gefahr läuft, Sinnlosigkeiten zu produzieren, deren Vermeidung ja gerade die Aufgabe der qualitativen Forschung ist.“ (KLEINING, 1982, S.256)
Dazu später im Methodenteil mehr, wenn Sie sich das überhaupt antun wollen ;-)

Schöne Geschichte übrigens.
Mukono - 2007/06/02 16:35

wow

der drückt sich aber elegant aus, der Herr Kleining. Ich verstehe das so, wenn man wissenschaftlich arbeitet, soll man auch eine subjektive Meinung zu einem Thema haben, bevor man mit objektiven Zahlen aufwartet, die man eh alle deuten kann, wie man dann möchte.
Eugene Faust - 2007/06/02 16:41

nicht ganz

Die subjektive Meinung soll man nicht haben, man hat sie aber. Und das muss immer berücksichtigt werden.

Ausgangspunkt ist aber das subjektive Erleben - in meiner Arbeit - der Frauen, die als Gesprächspartnerinnen ihre Erfahrungen mitgeteilt haben. In der Wissenschaft wird Subjektivität im Gegensatz zur Objektivität üblicherweise verworfen. Nur die Sozialwissenschaften – und dazu gehört auch die Psychologie – haben die Subjektivität mit den qualitativen Forschungsmethoden zu einem wissenschaftlichen Gegenstand gemacht und erforschen sie, um mehr über die psychische und soziale Welt von Menschen zu erfahren.

Vom Herrn Kleining gibts im Methodenteil übrigen noch ganz viel zu lesen - aber "schwääärrre Kost "würde ein Klitschko sagen.
Pseuspektive - 2007/06/02 19:53

Man merkt

du bist Psychologin :-) Kleinings Methode spricht mich an.

Subjetktivität versus Objektivität: In der Juristik wäre es mitunter angebracht, sich der Subjektivität bewusst zu sein. Es ist manchmal haarsträubend, was in den Gerichtsäälen, bspw. in Missbrauchsprozessen, an Unreflektiertheit vonstatten geht. Oder in der Medizin, am Krankenbett. Gleichzeitig wird die Psychologie manchmal dafür belächelt. Meines Erachtens geht der derzeitige Trend verstärkt hin zu biologistischen Ansätzen. Neuropsychologie z.B. Aber, ich lenke ab, das wollte ich doch gar nicht.
Eugene Faust - 2007/06/02 20:10

Liebe Pseus

Ich muss gestehen, dass ich für biologistische Ansätze bisweilen ziemlich ansprechbar bin, und dass mir Neuropsychologie und besonders Psychophysiologie sogar sehr lagen.

ot: Solltest du mir evtl. geschrieben haben, ich kann gerade keine mails abrufen weil mein Rechner spinnt und ich mein Passwort dort gespeichert habe, klasse gell?
Pseuspektive - 2007/06/02 22:35

PC-Ansteckung

Liebe Eugene, so was! Mein Pc kann zwar noch und wieder, aber meine Maus verabschiedete sich gestern. Einfach so. Vermutlich wurde Rattengift gestreut, das verträgt sie überhaupt nicht. Du glaubst gar nicht wie mühselig es ist, nur per Tastenkombi rumzuhampeln.

Ja aalso, schon aufgrund meines früheren Berufes liegen mir biologistische Ansätze und Psychophysio. Auch Pschopharmakologie. Dennoch finde ich es bedauernswert, dass diese anderen Richtungen derzeit auf der Strecke bleiben. Obwohl, die Tausch-Zeit ist ja nun wohl wirklich ein bissel vorbei. ;-)

ot: Ach, dann weiß ich ja Bescheid, aber wegen Mausunfähigkeit noch nicht. Wenn er spinnt, dann pass auf, dass du dich nicht verhederst. Nun gut, der war lahm.

Schönen Abend :-)
Eugene Faust - 2007/06/03 12:22

Der Lahme war neu...

...für mich. Aber für Socken reichts noch nicht. Ich habe jetzt den kleinen Bruder (vom Allergeliebtesten) unter den Fingern - Asta la vista, Baby, ist das ein scheiß...

ICH WILL WIEDER XP!!!

Schönen Sonntag dir

edit: btw - ja du hast so was von recht. Aber Tausch und Anhang lassen sich immer noch v.a. von ihren Groupies feiern. Vor zwei-drei Jahren zumindest gab er über 80jährig immer noch Kompakt-Seminare. Ich bin in der Pause gegangen...
Pseuspektive - 2007/06/04 09:19

Getauschter Lahmer

Oh, du hast dir das angetan gegönnt mit Tausch? Hut ab ;-) In den Genuss kam ich nie. Auch Familienaufstellungen habe ich noch nie mitgemacht. Auch nicht vor.

Meine Maus ist neu, sie ist jung, sie ist schneller als ich gucken kann. Und sie hat zwei neue Tasten, bald muss ich mich nicht mehr bewegen. *Neid schürend* Jaha, XP ist eine feine Sache, da hast du Vorfreude auf deinen Alten. :-)

Einen guten Wochenstart und schnell wieder XP, ich will eine Mail von dir *mit dem Fuß aufstampfend*
Eugene Faust - 2007/06/04 12:10

Tauschhandel

Ich brauchte damals noch einen Schein in Pädagogischer und Tausch war Prio 3. Tja manchmal erwischt's einen kalt.

Aber das Alte hat auch Gutes, z.B. XP. Es kann sich nur noch um Tage handeln, dann bekomme ich einen ganz neuen aber mit meinem alten. Und wenn ich dann noch mein Outlook importiert bekomme, dann...

*beruhigend auf die Schulter tätschelt*

Dir auch einen guten Start
Pseuspektive - 2007/06/04 12:20

Vertauscht

Ja, diese Tauschs kenne ich. Bei mir war es die GT nach Rogers und die Systemische. Für Erziehungspsychologie, Ökologische Psychologie und weiß nicht mehr was.
*gelassen in Kaffee rührend* Jaja, mach du mal. Ich harre der Dinge, die da kommen. :-)
Eugene Faust - 2007/06/04 14:38

Ich auch

*harr*
NeonWilderness - 2007/06/04 18:46

re Outlook-Sicherung

gibt's ein schickes, kleines Tool von MS, welches höchstselbst erlaubt, .PST-Dateien (i.e. Outlook-Datendatei) zu sichern bzw. zurückzuladen.

Kids-tested and Mother-approved! Sicherungsdatei also auf den Neuen mit dem Alten kopieren und dann dort unter "Datei --> Sicherungskopie..." zurückladen. So müsst's gehen.
Eugene Faust - 2007/06/05 00:28

Vielen Dank Neon,

ich hoffe ich kann's dann umsetzen und werde berichten. Noch ist es für mich Mittel-Hochchinesisch.;-)
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Eugenie Faust

Empfang

Herzlich willkommen

Gruppenraum

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Really....such a important site.
4rx (Gast) - 2017/04/10 15:13
ja.
ja.
dus - 2015/12/09 10:19
Einfach nur mal so....
Schön, dass es diesen Blog immer noch gibt.
Lo - 2015/12/04 09:15

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