Keine Lust mehr auf Henna und Tönungswäschen.
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Eine günstige Ausgangsposition ist natürlich hilfreich. Also Motiviertheit aus welchem Grund auch immer (z.B. Krankheit, Faulheit, genervt vom Gruppendruck, Weg-vom-coloriert-sein-Einheits-Gefühl etc.)
Dazu empfehle ich, nach Menschen mit grauen Haaren Ausschau zu halten. Schließlich braucht man gute Vorbilder! Leider gibt es zwischen 40 und 60 Jahren als Anschauungsmaterial hauptsächlich nur Männer, die nicht colorieren. Aber man beginnt so schon mal mit der Geschmacks(um)bildung. Es geht ja darum, Grau auch schön zu finden. Man entdeckt schließlich immer mehr Frauen. Und das macht Mut. Mit der Zeit entwickelt sich richtig Lust auf diese Farbe. (Ich mochte das hervorglitzernde Silber schon immer) Außerdem ist sie im Gegensatz zu Rot bei Frauen bis zu einer gewissen Altersklasse ziemlich selten geworden und damit - ja man kann sagen - etwas Besonderes. So weit so gut.
Wie bekommt man den Übergang hin? Gerade bei Rot ist der nicht gerade einfach, finde ich. Ich bin schon mehrfach daran gescheitert.
Mein Vorbild war übrigens die Musikkabarettistin
Ina Müller
Auch Jamie Lee Curtis ist ein sehr gutes Vorbild
Ich habe in den letzten Jahren (ja, so lange arbeite ich schon auf den Wechsel hin) ausschließlich auswaschbare Tönungen verwendet, um den Übergang etwas weicher hinzubekommen. Im letzen halben Jahr war ich dann einige Zeit körperlich ziemlich eingeschränkt, so habe ich eben nur noch den Ansatz mit einem sog. Ansatz-Kaschierstift etwas nachgemalt. Nach 6-8 Wochen habe ich auch damit aufgehört. Voilà! Einen "kalten Entzug" hätte ich nicht gepackt ;0)