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Kleinholz

26
Mrz
2009

Eugene braucht einen Beitrag

Da kommt so ein Stöckchen gerade recht. Hier habe ich mein Kleinholz abgestaubt.

So gehts: "Vorname braucht" googeln. (Ich habe neben Eugene hauptsächlich meine realen Vornamen genommen, denn Eugene ist ja auch männlich.) Anders als meine Vorgänger werde ich mit den unkommentierten Funden eine Gesprächs-Collage basteln. Damit es nicht gar so arg holpert, ersetze ich manche Eugene einfach mit ‚sie’.
Eugene braucht
oder
Klatsch & Tratsch im Waschsalon

Situation: Eugenes Kümmer-Mitbewohnerin Gisela, ihr schwuler Nachbar Axel und die drei Prolos aus dem Souterrain Basti, Chris und Diddi treffen sich am frühen Abend im WaschWeiberWinkel kurz WWW. Auch die wilde Hilde aus dem Hinterhaus ist heute mit Waschen dran. Nur Eugene fehlt. Sie ist noch zuhause und sortiert Riesenberge mit Schmutzwäsche, nachdem sie endlich die Zahnbürste von Peter in den Müll geworfen hat. Und während im Waschsalon schon geschleudert wird, sind sich die "Waschweiber" immer noch nicht einig.

waschmaschinen

KG: Heute sind nach einem Frühstück wieder alle gemeinsam in die Stadt gefahren, da wir nicht sicher sind, ob es evtl. auch eine Unterschrift von Eugene braucht, damit die Papiere ihre Richtigkeit haben.

A: Wenn diese Leute sich zum großen Teil so gebärden wie Eugene, braucht man doch gar nicht lange grübeln.

KG: Eugene braucht zum Frühstück nicht unbedingt gebackene Bohnen und Maistortilla, um glücklich zu sein. Eugene braucht einen Menschen, ganz für sich allein.

WH: Eugene braucht keinen Mann im Haus.

A: Und nach der Sache mit Eugene braucht er auch gar nicht mehr hier ankommen! Sie braucht Peter nie wieder zu sehen. Eugene braucht keinen Mann, um glücklich zu sein.

WH: Sie braucht, wie jeder Notmops, erst einmal viel Zeit und Geduld, um sich an die neuen Lebensumstände zu gewöhnen.

B: Eugene braucht Amateurfilme mit einem interessanten Stecher und einer privaten Tussi.

C: Eugene braucht doch nur mal den automatischen Sendersuchlauf zu starten.

D: Eugene braucht Gesellschaft. Sie braucht die Nummer von Janine. Eugene braucht jetzt eine Anti-Stress-Masturbation.

WH: Eugene braucht dringend ein neues Gimmick. Sie braucht alle 2 Tage neue Batterien für ihren Dildo. Eugene braucht einen neuen und ich überlege auch, ob ich mir nicht einen mit weniger Unterhaltskosten anschaffe.

A: Eugene braucht Anregungen. Sie braucht eine neue Weide und Schleudertraining!

KG: Eugene braucht alle ihre Kräfte. Sie braucht Transparenz über Hilfsangebote und direkte Hilfestellung. Ich bin da sehr penibel und die Eugene braucht das nicht persönlich zu sehen und zu nehmen. Die Eugene braucht schon wieder eine Ganzheitstherapie. Sie braucht dringend einen Einzelplatz. Eugene braucht es beruflich.

A: Eugene braucht Schaumstoff für ihre Arbeit.

WH: Eugene braucht den Stoff meistens selber. Eugene braucht Sex zum Leben, wie die Luft zum Atmen! Sie braucht mal wieder eine Erfrischung.

B: Eugene braucht Menschenopfer. Sie braucht ungezähmte Junggesellen.

C: Eugene braucht immer drei Boys.

D: Eugene braucht unsere Hilfe.

WH: Sammelt eure Kräfte, denn Eugene braucht euch jetzt ganz doll, vielleicht sogar mehr als vorher. Sie braucht es dringend.

B: Eugene braucht erstmal nen "richtigen" Finisher. Sie braucht eine Intimrasur. Eugene braucht übrigens analog zu unseren sonstigen USA-Urlauben kein Zimmer "klarmachen" (Woher kennt Basti das Wort analog?)

A: Eugene braucht keinen Urlaub.

D: Eugene braucht dringend eine Massage!!!!!!!!

KG: Eugene braucht nicht viel Action im Haus. Sie braucht Ruhe.

C: Eugene braucht doch keine Angst vor uns zu haben... nur vor'm Basti...

A: Eugene braucht nachts beim Nachhauseweg wohl keine Angst haben, dass ein böser Bube kommt.

A zu KG: Eugene braucht Dich und … Eugene braucht Zeit zum Nachdenken. Eugene braucht direktes Feedback.

KG: Eugene braucht mehr Hilfe.

WH: Eugene braucht kaum Entscheidungen zu treffen, die Mutter macht es schon. Was ihre aufmüpfige Tochter Eugene braucht, ist Bildung. Die Eugene braucht ned moi Aufnahmeprüfung machen.

KG: Eugene braucht für ihren Schulweg von 1,2 km 20 Minuten.

A: Eugene braucht 8 Minuten zur Bushaltestelle.

WH: Eugene braucht dann jeweils zwei bis drei Anläufe, bis sie das Wort gut beherrscht.

KG: Eugene braucht noch ein paar Kleinteile für Ihren Schreibtisch.

A: Eugene braucht eher eine Hütte mit 30-50 qm.

WH: Stimmt, Eugene braucht an eigenen Schlüssel!!

KG (mit Blick auf die Uhr): Eugene braucht JETZT auch nicht mehr wiederzukommen.

WH: Eugene braucht auch kein Mensch.
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4
Jul
2007

Schweizer Hölzli

Man soll 8 Dinge über sich erzählen, die einem gerade spontan einfallen und dann 8 Leute dazu auffordern.

1. Ich habe fünf Ausbildungen absolviert, wovon ich zwei hauptberuflich im Angestelltenverhältnis ausgeübt habe, eine neben dem Studium und zwei ab und zu mehr hobbymäßig.

2. Ich besitze seit 22 Jahren ein ROSINA WACHTMEISTER-Bild (KEINE Katzen!), von dem ich mich nicht trennen kann, obwohl ich schon 5-mal umgezogen bin. Zum Jahresende ziehe ich wieder um. Ob es wohl wieder einen Platz bekommt? Der Allergeliebteste sagt NEIN!

3. Ich biete einen ziemlich merkwürdigen Anblick wenn ich im Bett liege: Immer auf dem Rücken, die Hände wie eine Verstorbene gefaltet, und das Ende der Bettdecke auf dem Kinn, weil ich es am Hals unerträglich finde.

4. Ich bin Spätaufsteherin und Nichtfrühstückerin und esse meist erst am frühen Nachmittag einen ersten Happen. Abends koche ich immer aufwändig, wie es sich für eine schwäbische Hausfrau gehört, und esse mit großem Appetit und ausgiebig. Die Küche ist danach ein Schlachtfeld, dem ich mich oft erst nachts widme, wenn überhaupt…

5. Mit sechs Jahren hatte ich einen Auftritt im Hafenkonzert, das im Radio übertragen wurde. Folgendes habe ich auswendig gelernt zum Besten gegeben:
    „Guata Morga Frau Wirch, wo ganget se na?
    Wia gohts au dahoim? Was macht au dr Ma?“
    „Ha, wia’s halt so isch,“ sagt d’ Frau Wirch,
    Mei Alter der schlåft, und i gang in d’ Kirch.“
    „Was, in d’ Kirch ganget sie? Des überschteigt mein Verschtand.
    Warum hend se dann a Schtück Schpeck in dr Hand?“
    „Oh Jessas“, schreit d’ Wirche, fährt zamma wia bissa,
    „Jetzt hån i mei Gsangbuach in d’ Erbsa neigschmissa!“
6. Bis ich nach Hamburg zog war Hochdeutsch für mich Arbeiterkind eine affige Fremdsprache. Auch in der Schule wurde zu meiner Zeit wie selbstverständlich Dialekt gesprochen. Das erste Mal bemerkte ich diesbezüglich ein gravierendes Defizit, als ich als Aushilfsdozentin das Wort Desoxiribonukleinsäure in einen schwäbischen Satz einbauen wollte. (Wir können eben alles, außer Hochdeutsch, haha) Das ging irgendwie gar nicht.

7. Ich bin seit zwei Jahren jetzt zum dritten Mal verheiratet und das ist kein Ausdruck von Leichtfertigkeit – ganz im Gegenteil, finde ich.

8. Wenn irgendwo in meiner Nähe die Stimme erhoben wird, fühle ich mich schuldig. Bescheuerter Reflex.

Dieses Hölzli habe ich mir über einen Kommentar beim Schweizer eingefangen. Ich werfe jetzt acht davon ebenfalls in die Kommentarebene, und wer mag, nimmt sich eins. Es kann aber ganz gefahrlos kommentiert werden, denn es besteht KEIN Apportierzwang! Natürlich bin ich ein neugieriger Mensch, der schon gerne etwas Intimeres über euch lesen möchte. ;-)
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13
Jun
2007

Edelholz - Ansichten

Gestern habe ich endlich mein erstes Stöckchen aufgefangen. Es freut mich besonders, dass die geschätzte Nessy bei einem wirklich schönen Vertreter dieser Gattung an mich gedacht hat. Und irgendwie ist das wie eingemeindet werden in Kleinbloggersdorf. (Das wird wohl der eine oder andere ziemlich bescheuert finden - egal.)
Aber nicht, dass jetzt jemand auf die Idee kommt, mir hier billiges Abfallholz II. Wahl reinzuwerfen! Nun bin ich bereits verwöhnt.


Ich sollte angefangene Sätze ergänzen:
  • Das Leben ist ... ein Wunder der Entfaltung.
  • Sterben müssen heißt … das Leben verlieren.
  • Menschen können … sich selbst reflektieren.
  • Menschen sollten … neugierig bleiben.
  • Die Welt braucht … uns Menschen wahrscheinlich nicht.
  • Das Wichtigste im Leben ist … Akzeptanz und Zuneigung.
  • Unwichtig ist … das Zins- und Zinseszinssystem.
  • Vergangenheit ist … verflossene Zeit, die in Form von Erinnerungen mehr oder weniger konstruiert und konserviert maßgeblich zu unserer Identität beiträgt.
  • Zukunft bedeutet … Option, die in der Vergangenheit und Gegenwart wurzelt.
  • Zeit ist … etwas Subjektives, das mit zunehmendem Alter schneller vergeht.
  • Liebe ist … ein Ideal, das ein herzliches Ja und Engagement zur Verwirklichung braucht und nicht vom Himmel fällt.
  • Freunde haben ist … ein Geschenk.
  • Glück ist … ein Puzzle aus vielen kleinen Glücksmomenten, für die man das Auge schärfen muss.
  • Gefühle sind … nicht immer angenehm, aber lebensnotwendig.
  • Konflikte bedeuten … eine Herausforderung mit ungewissem Ausgang.
  • Hoffnung ist … ein starker Reflex, der Erträglichkeit anstrebt.
  • Glauben können ist … für manchen tröstlich.
  • Träume sind … recht gute Motoren, wenn sie nicht zu abgehoben sind.
  • Visionen sind … etwas für Hellseher und Mächtige.
  • Veränderung bedeutet … neuen Anpassungsbedarf.
  • Stagnation bedeutet … Rückschritt.
  • Ich brauche … Wohlwollen und Anerkennung.
  • Angst habe ich vor … Hilfsbedürftigkeit in herzloser Umgebung.
  • Mut bedeutet, … ohne Absicherung Wagnisse einzugehen.
  • Das Allerschwerste ist … vermutlich, leicht zu sterben.
  • Es ist so leicht, … zu versumpfen.
  • Verlieren bedeutet, … ein Ziel aufgeben oder verändern zu müssen.
  • Gewinnen heißt, ... ein relativ kurzes Freudenbad mit anschließender Abkühlung zu bekommen.
  • Perfekt sein (wollen) bedeutet … oft, Angst zu haben.
  • Versagen bedeutet, … dass Wille und Können nicht zusammengehen.
  • Verlust ist … der Schmerz bevor man loslassen oder vergessen kann.
  • Schmerz ist … meist nur in der Retrospektive positiv zu bewerten.
  • Arbeiten bedeutet … günstigenfalls, mit seinen Talenten etwas von Wert zu schaffen.
  • Geld bedeutet … dass man manches kaufen kann, leider nicht nur Gutes, glücklicherweise nicht alles.
  • Leistung ist … ein Ergebnis, auf das man hingearbeitet hat.
  • Stärke ist … ein Segen - ohne gute Absicht und Koordination ein Fluch.
  • Phantasie ist … nicht selten der Stoff aus dem die Zukunft ist.
  • Kreativität ist … der Umgang damit.
  • Menschen, die andere nach ihrem Bild formen wollen, ... vertrauen und lieben nicht.
  • Gesundheit für meine Lieben … steht auf meiner Wunschliste ganz oben.
  • Gerechtigkeit … ist wahrscheinlich nur annähernd zu verwirklichen; man sollte aber alles daransetzen.
  • Unerreichbares … macht manchen bescheidener, wenn er es zu erreichen versuchte.
  • Mein Gefühlsleben … ist ein Instrument - mal zeigt's die Richtung, mal Resonanz (mitunter mit ganz schrägen Tönen).
Dieses Stöckchen gebe ich der lieben Pseuspektive weiter. Und da ich nicht weiß, wer meiner geschätzten Leserschaft evtl. an einer Stöckchenallergie leidet, lege ich einfach mindestens ein weiteres dieser Edelhölzer hier hin. Wer mag nehme es sich einfach. Vielleicht Mukono und Doc Sarah, wenn ihr Zeit und Lust habt? Ich würde mich jedenfalls freuen, etwas mehr von eurer Weltsicht zu erfahren.
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8
Jan
2007

Wer weiß, vielleicht erwischt es mich ja auch mal...!?

Ich habe schon mal vorsorglich etwas Schnee produziert.

schnee010
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Eugene Faust

Empfang

Herzlich willkommen

Gruppenraum

Danke! :-))
putzfrauenblues - 2009/11/24 10:13
...sprach der Herr Medizinalrat.
...sprach der Herr Medizinalrat.
Eugene Faust - 2009/11/23 11:50
Und
was ist mit Siebengebirge und Siebirien?
pathologe - 2009/11/23 10:31
Da haben Sie sicher recht,
und das ist schade! Bei uns singen und musizieren aber...
Eugene Faust - 2009/11/22 23:54
wahrscheinlich
habe ich ja wirklich die erste Referenz auf diesem...
steppenhund - 2009/11/22 23:22
Hach, genialst!
Ja, der ist wirklich gut, und dann noch dieser Blick...
momoseven - 2009/11/22 23:04
...und weils gerade so...
Dieser Norweger kann Schlagzeug und Piano nach eigenen...
Eugene Faust - 2009/11/22 22:50
Und
noch ein leckerer Nachtisch gefällig? (Eines...
momoseven - 2009/11/22 22:47
Da
wäre ich auch gern dabei gewesen! Das klang ähnlich...
momoseven - 2009/11/22 22:44
voilà!
Bei vier Kadetts war ich live dabei!
Eugene Faust - 2009/11/22 22:26
nein - 32 km/h
Du müsstest vielleicht mal den "Konzertkadett"...
Eugene Faust - 2009/11/22 22:15
Diese bierernsten Geischter...
Diese bierernsten Geischter dabei....! GENIAL! Ich...
momoseven - 2009/11/22 22:02
Ich hatte es schon mal...
aber heute passt es so gut zum Aktionstag.
Eugene Faust - 2009/11/22 19:28
I love it! thx Katiza
Eugene Faust - 2009/11/22 19:26
Herrlich!
Ich kannte es schon, aber finde es immer wieder wunderbar!
momoseven - 2009/11/22 18:33
Our House-Musik???
Our House-Musik???
katiza - 2009/11/22 18:00
Das ist zuviel der Ehre,...
ich finde meist nur, was andere schon längst vor...
Eugene Faust - 2009/11/22 17:41
Scheniall Madame Öschenie,
ich bin bewegt, wieder in Takt gekommen und lediglich...
schreiben wie atmen - 2009/11/22 17:29
Nein, aber er sprach...
sieben Tugenden, sieben Todsünden, einem Buch...
Eugene Faust - 2009/11/22 17:00
Um im Bild zu bleiben...
Ich verstehe Edith besser! :) Möge es bald mit...
Eugene Faust - 2009/11/22 16:49

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