Es fängt harmlos an. Nein. Es ist geradezu wunderschön. Ein warmer, traumhaft sonniger Tag will Abend werden. Die Sonne steht tief, und die Luft wird angenehm lau.
Drei Jungs kicken noch. Sonst ist der Strand menschenleer.
Als der Ball in meine Richtung fliegt, versuche ich ihn lässig gegrätscht zu stoppen. Es gelingt mir nicht. Der Ehrgeiz fehlt.
Lachend hake ich Eugen unter, der sich Richtung Heimat bewegt.
Warmes Wasser überspült langsam den Strand.
Bei den Bungalows ankommen, plätschert es schon sanft gegen die Terrassentür.
Wir gehen wohl besser hinten rein, verkünde ich sorglos, aber der Allergeliebteste - eben noch an meiner Seite - ist weg. Und auch die Häuserzeile ist plötzlich wie vom Erdboden verschluckt.
Schlagartig fühle ich mich jämmerlich und unbeschreiblich verloren. Schon sinkt der Strand mit mir ins absolute Nichts.
Ich erwache an meinem Todesschrei.